ju care Kinderhilfe Logo
News
... bei ju care Kinderhilfe und Projekten
Navigation: Startseite -> News + Archiv Übersicht -> Einzelmeldungen Übersicht

NEWS

Bereiche der News-Seite:

Einzelmeldungen

06.07.2024: Neugestaltung Website

Innerhalb der nächsten Monate werden wir unsere gesamte Website neu gestalten.
Bisher waren unsere Webseiten leider nicht optimal für Smartphones verwendbar, sie hatten kein adaptives Design.
Gleichzeitig werden wir die Inhalte an unsere geänderten Tätigkeitsschwerpunkte und die besonders häufig von Besucherinnen und Besuchern aufgerufenen Inhalte anpassen.
Wegen zunehmender gesundheitlicher Einschränkungen (siehe Menüpunkt "Aufgaben") führen wir in der Regel keine Aktionen mehr vor Ort durch, sondern konzentrieren uns auf unsere beruflichen Tätigkeiten. Die Website von ju care Kinderhilfe wird deswegen in der neuen Form hauptsächlich Themen informativer Art enthalten, in Bereichen, die besonders häufig aufgerufen werden und für Ausbildung, Information und Prävention weiterhin vorhanden bleiben sollen.

03.09.2023: Crypto-Challenge beendet

Unsere selbst entwickelte, hochsichere Archiv-Verschlüsselung QuantSecure® hat die Crypto-Challenge erfolgreich bestanden. Die zwei Jahre dauernde Challenge (siehe News vom 18.06.2021) ist damit beendet. Wir setzen unser Tool zur vollständig unangreifbaren Absicherung aller Daten in Cloud-Speichern ein, um im Fall eines erfolgten Cyber-Angriffs oder anderer Notsituationen innerhalb kürzester Zeit alle Systeme und Daten wieder lauffähig zu haben.
Auch die sensiblen Daten aus der ehrenamtlichen Arbeit sind damit bestmöglich geschützt.

28.03.2023: Podcast-Empfehlung

Gewalt in KiTas ist leider kein Einzelfallproblem. Warum aber sehen viele Erzieher/-innen und Eltern weg, obwohl ihnen klar ist, dass Gewalt an Kindern seelische und körperliche Folgen hat?
In dieser Folge des tagesschau-Podcast 11KM berichten Christiane Hawranek und Claudia Gürkov über die Hintergründe, Zusammenhänge und fragwürdigen Reaktionen von Verantwortlichen von Jugendamt und Polizei, die wir teils selbst 1:1 aus dem Alltag kennen.
"Das Kindeswohl steht immer über der Schweigepflicht". Das sollte eigentlich klar sein, ist es aber in der Praxis für viele Verantwortliche Erzieher/-innen offenbar nicht. Das muss sich endlich ändern, und deswegen appellieren wir auch an die Eltern, die diese News lesen und sich den Beitrag anhören: Bitte meldet eindeutig vorhandene Probleme und hinterfragt bei Auffälligkeiten, für den Schutz der Kleinsten.

Link zum Podcast: "Gewalt in der Kita – Wenn Erzieher:innen schweigen"
11km: der tagesschau-Podcast, Sendung vom 22.03.2023 (ARD / BR Recherche)

Oder direkt hier über die Embed-Funktion, zur Verfügung gestellt durch die ARD:

18.10.2022: Energie und Kosten sparen

Gestiegene Lebenshaltungskosten, Inflation und Energiekrise: Die aktuelle Sitation ist für viele Familien eine belastende Herausforderung. In unserem Artikel haben wir ein paar Tipps gesammelt zu den Themen
  • Energiemessgerät: Stromfresser finden
  • Gewaltige Energiekosten: Warmwasser
  • Computer und Computerspiele
  • Fernseh-Receiver und HiFi-Anlage (Verstärker)
  • WLAN-Router nachts ausschalten: Sinnvoll oder nicht?
  • Spülmaschine statt Handwäsche
  • Haare fönen: Heizleistung verringern
  • Kinder positiv beteiligen

Außerdem kommentieren wir den aus unserer Sicht familienfeindlichen Vorschlag der Deutschen Umwelthilfe, auf Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten, im Zusammenhang mit den Belastungen vieler Familien und älteren Menschen in den letzten zwei Jahren.

Zum Artikel: Energie und Kosten sparen

22.08.2022: Entlastungen gegen Kinderarmut in den Fokus

Die Bundesregierung hat bereits im März 2022 in einer Antwort zusammengefasst, dass in Deutschland jedes fünfte Kind armutsgefährdet ist (Dokument 20/1272).

Die geplanten Entlastungspakete müssen insbesondere die Lage der Geringverdiener in Deutschland in den Mittelpunkt stellen. Dazu wäre es notwendig, dass sich die regierenden Parteien mehr der Wirklichkeit unserer Gesellschaft öffnen. Dass dies momentan offenbar noch nicht geschehen ist, belegen auch die zynischen Entgleisungen von Bundeswirtschaftsminister Christian Lindner, der eine Verlängerung des 9-Euro-Tickets als "Gratismentalität" bezeichnete.

Das Kindeswohl bleibt aktuell in Deutschland ein großes Problem in der Verwirklichung politischer Entscheidungen, trotz aller Versprechungen.

30.04.2022: Microsoft Bing — lieber nicht

Seit Längerem zeigt die Suchmaschine "Microsoft Bing" bei einer Suche nach unserer ehrenamtlichen Einrichtung "ju care Kinderhilfe", dem Verlag Oliver Jungjohann und der Personensuche fehlerhafte Daten und Verknüpfungen im hervorgehobenen Kasten auf der rechten Seite an. Daraus ergibt sich eine potenzielle Gefahr für Nutzerinnen und Nutzer: Ein Klick auf eine vermeintlich zur Suche passende Verknüpfung könnte zu gefährdenden Inhalten führen.

Außerdem wurden Informationen so vermischt, dass eine Irritation in mehrfacher Hinsicht möglich war.
In einer Zusammenfassung klären wir die Fakten

  • ju care Kinderhilfe hängt nicht mit dem kommerziellen Dienstleister jucare Bonn zusammen
  • es wird im hervorgehobenen Bing-Suchergebnis eine falsche Facebookseite angezeigt
  • Der Verlag "voj Verlag Oliver Jungjohann" ist keine ehrenamtliche Einrichtung, vertreibt keine esoterischen Bücher

Die ausführliche Klarstellung finden Sie im Detail-Artikel.

05.04.2022: Es ist nicht nur Putin

Viel zu lange hieß es: "Das ist Putins Krieg", mit der Bedeutung, dass angeblich alleine Putin der Kriegstreiber und Verantwortliche sei.
Spätestens seit den dokumentierten Greueltaten der russischen Militärs sollte klar sein, dass diese Behauptung nicht stimmt.

Es sind zahlreiche Verantwortliche der russischen Seite, die unfassbares Leid über ukrainische Familien gebracht haben. Es sind Befehlshaber, Generäle, nachfolgende Ränge und Soldaten, die entsprechende Anweisungen gaben oder ganz gezielt auf flüchtende Frauen und Kinder geschossen haben. Diese Verantwortlichen sind es neben Putin auch, die international geächtete Streubomben und Antipersonenminen eingesetzt haben, wie Analysen und unabhängig überprüfte Zeugenaussagen bestätigten.
Folterungen, Vergewaltigungen, Hinrichtungen und gezieltes Aushungern der Bevölkerung: Solche Verbrechen eines Volkes an einem anderen Volk müssen konsequent verfolgt und bestraft werden.

Und während diese Greueltaten geschehen, russische Soldaten mordend und plündernd durch die ukrainische Straßen ziehen und sogar russische Sportler auf internationalen Veranstaltungen offen ihre Unterstützung für diesen Krieg verkünden und ukrainische Sportler verhöhnen, reden deutsche Spitzenpolitiker völlig wirklichkeitsfremd von "Aussöhnung" und "Verständnis für die russische Seele".
Es darf kein Verständnis für solche Verbrechen geben, und über Aussöhnung kann man nachdenken, wenn die bisher Putin befürwortende Mehrheit der russischen Bevölkerung verstanden hat, dass niemand das Recht hat, in ein anderes Land einzufallen, zu morden, vergewaltigen, flüchtende Frauen und Kinder zu erschießen.

Russland hat bereits lange vor dem Angriffskrieg gegen die Ukraine zahlreiche Handlungen begangen, die wie die Anwendung von Streubomben im Syrien-Krieg belegen, dass hier ein verbrecherisches Regime ohne jegliche Rücksicht auf Zivilisten handelt. Ein Regime, das aus einem ganzen Netzwerk von Unterstützern und Handelnden besteht, nicht nur aus einem einzigen Präsidenten.

Auch während der NS-Zeit war es nicht nur Hitler, der andere Länder in seinem Machtwahn überfallen und schreckliche Verbrechen begangen hat. Damals gab es auch viele, die zu Unrecht behaupteten, davon nichts gewusst zu haben. Heutzutage sind die Möglichkeiten der internationalen Informationsbeschaffung noch viel umfangreicher als damals, es gibt auch einfache technische Mittel, nachrichtentechnische Blockaden zu umgehen.

Die Politik muss endlich unangebrachte Haltungen korrigieren und aus den offensichtlichen Fehlern im Umgang mit menschenrechtsverletzenden Systemen wie Russland lernen, Abhängigkeiten beenden und jegliche Unterstützung solchen ehrlosen Kriegsverbrechern entziehen.

#StandWithUkraine

25.03.2022: Für Ukrainer in Deutschland — Infoseite des WDR

Für Ukrainer in Deutschland - Informationen im Überblick. Для українців у Німеччині – стислий огляд інформації.(Updated)
Der WDR hat für Ukrainer in Deutschland eine Seite zusammengestellt, die die wichtigsten Informationen auf einen Blick zeigen:
  • Wie finde ich einen Unterkunft?
  • Wie kann ich mich vor Kriminellen schützen?
  • Wie komme ich an finanzielle Hilfe und Bargeld?
  • Wie komme ich an Kleidung und Lebensmittel?
  • Wie komme ich an Ärzte und Medikamente?
  • Wie kommt mein Kind in die Schule?
  • Wo erhalte ich psychologische Hilfe?
  • Sollte ich mich registrieren lassen?
  • Aufenthalt und Asyl — was muss ich beachten?
  • Wo finde ich die örtlichen Behörden und weitere Hilfe?

Gerne verlinken wir diese Übersicht des WDR, die auch auf Deutsch und Ukrainisch eine Hilfestellung bietet.

Für Ukrainer in Deutschland - Informationen im Überblick. Informationen vom WDR Fernsehen und Radio

Для українців у Німеччині – стислий огляд інформації. Інформація з телебачення і радіо WDR

Auch die Bundesregierung hat ein Informationsportal geschaltet: Germany4Ukraine.de.
Erste Schritte für Ankommende in Deutschland (Basisinformationen der Bundesregierung)
Перші кроки для тих, хто прибуває до Німеччини (Основна інформація від Федеральное правительство)

 

24.02.2022: Kriegstreiber Putin

Aufs Schärfste verurteilen wir den Angriff Russlands auf die Ukraine, der sich leider immer mehr abzeichnete.
Es ist erschreckend, dass es machtgeilen Autokraten auch im 21. Jahrhundert noch möglich ist, einen Krieg in Europa zu beginnen. Die Tatsache, dass die Auswirkungen dieses Völkerrechtsbruchs der politischen Führung von Russland offensichtlich völlig egal sind, belegt leider auch in trauriger Weise deren moralische Rückständigkeit.

Wir hoffen sehr, dass die leidtragende Bevölkerung starke Unterstützung erhält. Unsere Gedanken und Wünsche sind bei den Betroffenen und ihren Familien.

"Alle Kriege sind nur Raubzüge." (Voltaire)

19.12.2021: Frohe Weihnachtstage und ein guten Start ins Neue Jahr

Wir wünschen Ihnen und Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit und glückliche, gesunde Weihnachtstage trotz der schwierigen Situation, die viele Familien und Einzelpersonen durch die Corona-Pandemie und Nachwirkungen der Flutkatastrophe durchmachen.
Besonders den Kindern und Jugendlichen wünschen wir weiterhin viele schöne Erlebnisse in Gemeinschaft mit anderen Menschen um sie herum, Unterstützung und eine liebevolle Familie!

Herzliche Grüße aus Bochum,
Oliver Jungjohann + Birgit Jungjohann

Jahresgrüße Weihnachten 2021: ju care Kinderhilfe wünscht Frohe Festtage

18.09.2021: Bundestagswahl — Chance für Veränderung

In einer Woche wird am 26.09. die Bundestagswahl eine Möglichkeit bieten, dass elementare Themen des Alltags mit einer anderen politischen Gewichtung endlich besser behandelt werden.

Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland, Umwelt, Reformen und Verbesserungen im Schulbereich, soziale Gerechtigkeit, Kohleausstieg, Verkehrswende, bezahlbarer Wohnraum:
Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass die regierenden Mehrheitsparteien mit diesen wichtigen Fragen offenbar wenig bis gar nichts anfangen konnten.

Es wurde immer wieder deutlich, dass die Regierung diese wichtigen Fragen oft gar nicht ernst genommen hat. Das zurecht heftig kritisierte amüsierte Lachen von Armin Laschet in einer Katastrophensituation kann man zwar "nur" als ungeschickten Fauxpas bezeichnen, es steht aber symbolisch für den tatsächlichen Umgang der Regierung mit den tagesaktuellen Problemen vieler Menschen.

Es wird Zeit, elementare Bestandteile tatsächlich zu verbessern und nicht alle vier Jahre leere Zukunftsversprechen hinzunehmen.
Bitte gehen Sie wählen — Es ist eine Chance.

10.08.2021: Mediathek-Empfehlung — Warum Kinder keine Tyrannen sind

Gerne möchten wir die Möglichkeit nutzen, eine Video-Empfehlung zu veröffentlichen (ARD Mediathek):

"Warum Kinder keine Tyrannen sind" — ARD-Reportage zum System Winterhoff (Kinderpsychiater).
Die Reportage beschäftigt sich mit den schweren Vorwürfen gegen den durch zahlreiche TV-Auftritte bekannten Kinderpsychiater Dr. Michael Winterhoff und die Rolle der Medien und Jugendämter in diesem Zusammenhang.

Aus fachlicher Sicht appellieren wir an Eltern, Erziehungsberechtigte und Fachstellen der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe, grundsätzlich immer jede auffällige Handlungsweise zu hinterfragen und sich nicht auf den Bekanntheitsstatus zu verlassen.
Die Kinder- und Jugendhilfe ist ein hochsensibler Bereich, der eine gegenseitige Prüfung und Qualitätssicherung erfordert.

Das Video ist laut Mediathek-Angaben bis zum 09.08.2022 verfügbar.

16.07.2021: Zur Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz

Als Bochumer Einrichtung möchten wir unser tiefes Mitgefühl allen Betroffenen der Hochwasserkatastrophe ausdrücken und wünschen viel Kraft, Unterstützung und liebe Mitmenschen, die Erlebnisse zu verarbeiten und Existenzen neu aufzubauen.
Teile Bochums, die an der Ruhr liegen, sind von den Überschwemmungen ebenfalls besonders betroffen.

Allen Helfern möchten wir unseren Dank aussprechen für den Einsatz, den Mut und das Ertragen auch seelischer Belastungen im Kontakt mit verzweifelten Menschen.

18.06.2021: Crypto-Challenge

Datensicherheit und Datenschutz werden immer wichtiger, die Angriffe gegen persönliche Daten und Unternehmensdaten nehmen zu.
Das von uns entwickelte Verschlüsselungsprogramm liegt mittlerweile in Version 1.7.0 vor und enthält zahlreiche Verbesserungen seit September 2020. Es erzeugt vollständig unangreifbare Archive, deren Verschlüsselung selbst mit Quantencomputern nicht zu brechen ist. Damit ist die Software ein wichtiges Tool überall dort, wo Daten trotz aktueller Hochleistungstechnik und zukünftiger Entwicklungen auf Dauer vor Entschlüsselung geschützt werden sollen.
Ideal für Unternehmen, Einrichtungen und ehrenamtliche Organisationen mit sensiblen Daten, aber auch praktisch für alle, die ihre privaten Daten nicht unsicheren Cloudspeichern überlassen wollen!

Sie glauben nicht an hundertprozentig sichere Verschlüsselung und haben Interesse an einer Challenge? Auf der Sonderseite Crypto-Challenge (* Update 03.09.2023: Challenge beendet, Archiv konnte nicht gebrochen werden) bieten wir ein kleines, verschlüsseltes Testarchiv zum Download an. Gelingt es Ihnen, das Archiv innerhalb von zwei Jahren korrekt zu entschlüsseln, erhalten Sie dauerhaft 80% unseres Nettoerlöses dieses Programms (Informationen dazu auf der Sonderseite).
Das Passwort des Containers, der das zu entschlüsselnde Foto enthält, ist übrigens auf der Sonderseite veröffentlicht, da die Verschlüsselung an sich nicht zu brechen ist.

28.03.2021: Zeit für einen Wechsel?

Ein kritischer Kommentar

Bestechungsskandale, Bereicherung von ohnehin gut verdienenden Menschen an den Folgen der Pandemie, mangelhafte Konzepte für Schulen und Kinderbetreuung, fehlende praktische Verwirklichung der versprochenen Staatshilfen, Machtmissbrauch, persönliche Bereicherung bei menschenrechtsverletzenden Staaten ("Aserbaidschan-Connection"), Vertuschung, Korruption.
Die Liste der immer wieder als "bedauerlicher Einzelfall" erwähnten Verfehlungen der großen Koalition wird immer länger. Dazu kommt noch eine klar erkennbare Tendenz, die freiheitliche Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland immer weiter einzuschränken.

Neben den ganzen Skandalen, die ganz wesentlich die Union CDU/CSU betreffen, zeigen sich auch weitere eklatante Probleme bei näherer Beobachtung.
So hat beispielsweise das Land NRW (maßgeblich CDU-regiert, hat kürzlich übrigens die Einführung eines Lobbyregisters abgelehnt) einen Gesetzesentwurf zum Versammlungsgesetz eingebracht, der es neben einer massiven Ausweitung polizeilicher Befugnisse faktisch unter Gefängnisstrafe stellen würde, eine potenziell störende Gegendemonstration zu Nazi-Aufmärschen auch nur anzukündigen.

[Weiterlesen...]

25.03.2021: Kinderrechte ins Grundgesetz — aber richtig!

Mit einem starken Signal fordern mehr als 100 Organisationen die Bundestagsfraktionen und Bundesländer auf, sich auf ein Gesetz zur Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz zu einigen, das den Ansprüchen der UN-Kinderrechtskonvention gerecht wird. Der Aufruf „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“, der anlässlich der für morgen angesetzten 1. Lesung im Bundesrat veröffentlicht wurde, kritisiert den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf als unzureichend, da er keine Stärkung der Kinderrechte bedeute.

Die Kinderrechtskonvention trat am 2. September 1990 in Kraft und wurde für Deutschland nach der Ratifizierung 1992 völkerrechtlich verbindlich. Dennoch entwirft die Bundesregierung rund drei Jahrzehnte später eine Gesetzesvorlage, die sogar hinter den verbindlich vereinbarten Rechten von Kindern zurücksteht (wir berichteten).

Wörtlich heißt es im Appell: „Eine Grundgesetzänderung muss zu einer Verbesserung der Rechtsposition von Kindern in Deutschland beitragen. Sie darf in keinem Fall hinter die UN-Kinderrechtskonvention, Art. 24 der europäischen Grundrechtecharta und die geltende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zurückfallen, die spezifische Kinderrechte gegenüber dem Staat anerkennt. Dabei kommt es auf die Aufnahme von ausdrücklichen Kinderrechten in das Grundgesetz in einem eigenen Absatz an, da diese dem Kind unabhängig bei allem staatlichen Handeln zustehen."

Dass sich ausgerechnet Deutschland so schwertut, Kinderrechte als Selbstverständlichkeit auch im Grundgesetz zu verankern und in der alltäglichen Praxis zu leben, ist kaum verständlich.

"Wir fordern nun eine zügige Einigung unter Einbezug der Zivilgesellschaft einschließlich von Kindern und Jugendlichen, die diesen Eckpunkten Rechnung trägt. Denn Kinderrechte gehören ins Grundgesetz - aber richtig!“, so der Appell des breiten Bündnisses zahlreicher Verbände, Organisationen und Einrichtungen.

Die Forderungen des Bündnisses an die Politik, basierend auf den verbindlichen Konventionsbestandteilen:

  • Das Recht des Kindes auf Anerkennung als eigenständige Persönlichkeit
  • Die Berücksichtigung des Kindeswohls als ein vorrangiger Gesichtspunkt bei allen Entscheidungen, die Kinder betreffen
  • Das Recht des Kindes auf Beteiligung, insbesondere die Berücksichtigung seiner Meinung entsprechend Alter und Reifegrad
  • Das Recht des Kindes auf Entwicklung und Entfaltung
  • Das Recht des Kindes auf Schutz, Förderung und einen angemessenen Lebensstandard
  • Die Verpflichtung des Staates, für kindgerechte Lebensbedingungen Sorge zu tragen

Die Debatte in der 1002. Bundesratssitzung kann auf den Webseiten des Bundesrates eingesehen werden, eine Live-Übertragung ist dort auch zu finden (Beginn der Sitzung: 09:30).
Der Appell ist auf den Webseiten des Aktionsbündnisses Kinderrechte herunterladbar.

 

10.03.2021: Kleiner Zwischenstand

Bedingt durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie gibt es bei uns nicht viele Neuigkeiten.
Im Aufgabenfeld der politischen Weiterentwicklung rund um die Rechte von Kindern und deren Schutz stehen aber weiterhin Unterstützungen an.
Hintergrund sind Gesetzesänderungen der Bundesregierung, die am tatsächlich realisierten Schutz von Kindern und der Verwirklichung von Kinderrechten vorbeigehen.

Trotz zahlreicher guter Stellungnahmen von wichtigen Verbänden, Einrichtungen und Organisationen hält die Bundesregierung an fehlerhaften und teils sogar erheblich problematischen Formulierungen von Gesetzesvorhaben fest.
Die mangelhafte Qualität dieser Arbeit an Gesetzesänderungen ist offensichtlich, und trotzdem bezeichnet Bundesjustizministerin Christine Lambrecht beispielsweise den Entwurf der Kinderrechte-Grundgesetzänderung als "Kompromiss" und "historische Chance".
30 Jahre sind mittlerweile vergangen, seitdem die Kinderrechtskonvention in Kraft getreten ist, und dennoch bleibt der Gesetzentwurf der Bundesregierung hinter der Konvention zurück. Das ist weder ein Kompromiss, noch eine historische Chance. Es ist erbärmlich.

Die Art der Bundesregierung, Gesetzesänderungen und Regelungen in der letzten Zeit zu behandeln, sieht leider nach wenig Qualität, Einbeziehung von wichtigen Fachmeinungen und nach wenig gelebter demokratischer Linienfindung aus. Stattdessen scheint man sich auf die Fahne schreiben zu wollen, wichtige Gesetzesänderungen wie beispielsweise die Einbringung von Kinderrechten ins Grundgesetz oder die Änderung des Sexualstrafrechts durchgeführt zu haben. Dass dabei dann entscheidende Entwurfsänderungen zurecht eingebrachter Kritikpunkte konsequent ignoriert werden und für problematische bis gefährdende Situationen in der Anwendung führen würden, scheint die Bundesregierung nicht zu interessieren.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Bundesregierung auch mal durch zahlreiche konform lautender Fachmeinungen korrigieren lässt und lieber qualitativ gute Gesetzesänderungen verabschiedet, statt sie vorschnell und fehlerhaft zu zementieren.

31.12.2020: Neujahrswünsche 2021

Eiskristalle im Morgenlicht, BochumWir wünschen allen Familien, Kindern, Jugendlichen und Besuchern unserer Webseite ein gesundes, glückliches Neues Jahr!
Mit dem Ende der zurückliegenden Monate und den besonderen Belastungen durch die Corona-Pandemie hoffen wir, dass wir alle als Gemeinschaft weiter zusammenhalten und nach vorne blicken können.

Alle besten Wünsche für 2021,

Ihr und Euer Team ju care Kinderhilfe

 

02.12.2020: Hinweis zu derzeitigen Einschränkungen

Wegen der jeweils gültigen aktuellen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind wir an Beschränkungen gebunden und unterstützen diese im Kampf gegen die Virusverbreitung. Darüber hinaus müssen wir wegen gesundheitlicher Vorbelastung zum Selbstschutz weitere Einschränkungen im Kontakt mit anderen Personen vornehmen, solange kein ausreichender Impfschutz gewährleistet ist.

Die Informationen zu den aktuell gesundheitlich notwendigen Einschränkungen haben wir auf unserer Seite
Aufgabenbereiche zusammengestellt.

19.11.2020: Coronamaßnahmen: Wenn auch die Demokratie leidet

Zweifellos waren während der ersten Infektionswelle, die Deutschland im Frühjahr 2020 traf, viele Analysen und Entscheidungen noch durch verständliche Unsicherheit und mangelnde Erfahrungen mit diesem neuartigen Virus geprägt. Danach gab es viele gute Hinweise auf Schwachpunkte, zu verbessernde Rahmenbedingungen und eine Menge guter und durchdachter Vorschläge, wie man welche Faktoren deutlich verbessern müsste.
Davon ist leider nur sehr wenig umgesetzt worden, viele Unterstützungen laufen nicht so, wie es versprochen wurde.

Jetzt erlebt auch Deutschland eine zweite Welle, die ganz und gar nicht ohne Vorahnung kam und schon während der ersten Welle für diesen Herbst vorausgesagt wurde, weil es eine in sich logische und aus Erfahrungen mit Virusinfektionen gewonnene Erkenntnis ist.
Da wir selbst durch berufliche Tätigkeiten die klinischen Auswirkungen von SARS-CoV-2 mitbekommen, sind uns die Zusammenhänge und Einschätzungen bekannt.

Abgewartete oder verschlafene Probleme?

Trotz Erfahrungen aus der ersten Welle haben Verantwortliche in der Politik diese so wichtige Zwischenzeit nicht entsprechend genutzt.
Stattdessen wurde jetzt in einer hektisch durchgepaukten Mammutsitzung am 18.11.2020 das nächste Infektionsschutzgesetz verabschiedet - eine Gesetzesänderung (Drucksache 700/20) mit einem Inhalt von satten 24 Seiten, die an einem einzigen Tag vom Bundestag diskutiert und beschlossen werden sollte und auch wurde.
Man darf davon ausgehen, dass nahezu allen Bundestagsmitgliedern die Bedeutung der vorgelegten Beschlüsse und Formulierungen in dem Moment des Beschlusses überhaupt gar nicht klar waren. Dazu wäre selbstverständlich ausreichend Zeit nötig, um die Bedeutung und Tragweite von Gesetzesänderungen zu hinterfragen und juristisch zu fassen.

Um Pandemieregelungen sinnvoll zu gestalten und die bereits erwartete zweite Welle im Herbst/Winter entsprechend vorbereitet anzugehen, wäre auf politischer Ebene eine klare, demokratische Findung von Leitlinien nötig gewesen. Ob das verschlafen, abgewartet oder absichtlich unterlassen wurde, bleibt von außen gesehen derzeit ungeklärt.

Tatsache ist es leider, dass zahlreiche Regelungen ohne ausreichend demokratischen Diskurs getroffen wurden und sich sogar die Bundeskanzlerin Angela Merkel in weltfremden und kinderfeindlichen Anordnungen verstieg, dass sich Kinder nur mit einem festgelegten Freundschaftskontakt treffen dürften. Eine Anordnung, die in der Praxis zu Ausgrenzung und seelischen Verletzungen führen würde und eindeutiges Mobbingpotenzial hat und zurecht von Kinderschutzorganisationen heftig kritisiert und abgelehnt wurde.

Regelungen müssen sinnvoll und demokratisch gefunden werden

Die Corona-Pandemie ist längst kein plötzlicher Notfall mehr. Gesetzliche Regelungen in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung bedürfen daher einer gesellschaftlich anerkannten und gemeinsam getragenen Mehrheit, und Verantwortliche im Gesetzgebungsverfahren haben dieses Ziel zu beachten.

Um die Problematik des jetzt im Eiltempo beschlossenen Infektionsschutzgesetzes an einem ganz kleinen Beispiel zu verdeutlichen:
Auf Seite 2 des vierundzwanzigseitigen Entwurfs, der mal eben durchgewunken werden sollte und tatsächlich beschlossen wurde, steht oben unter Punkt 3 eine kleine Formulierungsänderung:

"
3. § 4 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 7 werden die Wörter „§ 14 Absatz 1 Satz 3“ durch die Wörter „§ 14 Absatz 1 Satz 7“
ersetzt.
b) In Absatz 3 Satz 4 wird das Wort „schwerwiegenden“ durch das Wort „bedrohlichen“ ersetzt.
"

Alleine für diese "Kleinigkeit" der Gesetzesänderung benötigt man einige Zeit, weil man sich informieren muss, was in § 4 (des bisherigen Infektionsschutzgesetzes IfSG, das im Juli 2000 erstmals veröffentlicht wurde) steht, was in § 14 zu finden ist und welche Bedeutung überhaupt diese Absätze haben, wenn dann das Wort "schwerwiegenden" durch "bedrohlichen" ersetzt wird.

In Paragraf 4 des Infektionsschutzgesetzes geht es um die Aufgaben des Robert Koch-Instituts als nationaler Behörde, und in der Gesetzesänderung 3.b) geht es um eine Änderung, die die Datenverwendung von persönlichen Patientendaten betrifft. Bisher durfte das Institut diese Patientendaten nur bei schwerwiegenden übertragbaren Krankheiten verwenden, jetzt nach der Änderung dürfen es "bedrohliche" Krankheiten sein.

Was ist denn "bedrohlich"? Schon diese kleine Gesetzesänderung ist ein Schritt in die falsche Richtung, denn jedes Gesetz muss klar verfasst sein, dem rechtsstaatlichen Bestimmtheitsgrundsatz prinzipiell folgend.
Eine "schwerwiegende" übertragbare Krankheit lässt sich verständlich dadurch fassen, dass sie im allgemeinen Verständnis schwerwiegende Folgen für infizierte Drittpersonen haben wird.
Eine "bedrohliche" Krankheit ist dagegen nicht mehr fassbar, weil jeder für sich selbst eine Bedrohung anders auffassen kann: Eine simple Grippe, die Entscheidungsträger als "bedrohlich" beurteilen können, HIV, Herpes, Fußpilz, den Models sicher bedrohlich finden könnten, oder eben auch genetische Veränderungen wie Trisomie, die in glücklicherweise vergangenen Zeiten unzutreffend als Bedrohung empfunden wurden.

Diese kleine Gesetzesänderung in diesem Minisatz (von 24 Seiten Gesetzesänderung) bedeutet aber, dass eben alles, was als "bedrohlich" gesehen werden könnte, mit personenbezogenen Daten erfasst, weiterverarbeitet und auch weitergeleitet wird.
Das öffnet Datenbanken mit allen möglichen erfassbaren Krankheiten und genetischen Abweichungen Tür und Tor, weil es keine herleitbare Abgrenzung gibt, was denn "bedrohlich" bedeutet.
Wenn man mit einer Covid-19-Infektion beim Robert Koch-Institut erfasst wird, möchte man wohl kaum, dass vielleicht auch abgespeichert, verarbeitet oder weitergeleitet wird, dass man ein Mensch mit Trisomie ist. Warum auch, schließlich stellt man damit nicht per se eine Gefahr für andere Menschen dar, auch wenn das in der Nazi-Zeit anders gesehen wurde.

Das war nur ein kleines Beispiel am Anfang der vielseitigen Gesetzesänderung, es gibt wesentlich gravierendere Probleme in diesem beschlossenen Gesetz, und es würde uns nicht verwundern, wenn das Gesetz durch das Verfassungsgericht gekippt würde.

Leider stecken die Gesetzesentwürfe der Bundesregierung immer wieder voller Fehler, weil eine ausreichend gute Vorarbeit nicht geleistet wurde und sie dann teilweise sogar mehrfach vom Verfassungsgericht einkassiert wurden.

Eine demokratische Findung von gesellschaftlich notwendigen, sinnvollen Regelungen sollte ganz anders verlaufen und würde auch den Verschwörungstheoretikern, Schwurblern und Radikalen in unserem Land nicht noch in die Hände spielen.
Es gibt so viel Potenzial in den zahlreichen Verbesserungen, Ideen und Umsetzungen im Zusammenhang mit der Pandemie, dass vernünftige und erfolgreiche Wege keine Illusion sein müssen. Es hängt davon ab, ob sich die Politik an den alltäglichen Bedingungen und Aufgaben orientiert.

 

02.10.2020: Strukturprobleme, die es "nicht gibt"

Die Aufdeckungen der letzten Monate von Skandalen in Polizeikreisen und beim Verfassungsschutz dürften erst der Anfang sein und wundern uns nicht.
Dass lange Zeit beispielsweise rechtsextreme Verhaltensweisen und Aktivitäten verschwiegen wurden, hängt auch damit zusammen, dass an übergeordneten Stellen und Ministerien ständig behauptet wurde, dass es solche Probleme gar nicht gebe oder es nur Einzelfälle seien.

Eine Kultur des Wegschauens und Verheimlichens, weil man untereinander "zusammenhalten" müsse, ist an sich ein klares Strukturproblem, das auch beispielsweise in den großen Glaubensgemeinschaften und in Einrichtungen zu jahrzehntelanger Vertuschung selbst schwerster Straftaten geführt hat.
Daran muss dringend gearbeitet werden, denn eine Gemeinschaft darf nicht das Verheimlichen von Problemen und Fehlverhalten als einen der Grundpfeiler besitzen.
In allen relevanten Bereichen, besonders in sozial verantwortlichen Stellen, werden normalerweise qualitätssichernde Strukturen vorausgesetzt, um Problemen möglichst rasch und konsequent zu begegnen.
Bei Polizei und Justiz muss sich diese Selbstverständlichkeit scheinbar erst noch etablieren.

Das Benennen von Problemen und Fehlverhalten bei Polizei und Justiz ist kein Angriff gegen den Rechtsstaat, auch wenn das immer wieder fälschlicherweise so interpretiert wird. Hinter solchen Behauptungen steckt eine leider weit verbreitete Meinung, dass "Rechtsstaat" mit Gerechtigkeit, dem Streben nach Wahrheit einem weitgehend fehlerfreien Umgang gleichzusetzen sei.

Bei Polizei und Justiz gibt es nicht nur die gleichen Fehlverhalten wie in jedem anderen Berufszweig auch, manche Probleme sind dagegen sogar strukturell als fester Bestandteil vorhanden, wie zum Beispiel die Haltung, niemals gegen die eigenen Kolleg*innen vorzugehen und nicht als "Nestbeschmutzer" zu gelten.
Es sind aber nicht diejenigen die "Nestbeschmutzer", die ein Fehlverhalten melden, um Probleme zu lösen, sondern die, die den Dreck ins Nest hineingemacht haben.

Bei Polizei und Justiz gibt es Extremismus, Rassismus, familiäre Gewalt und körperliche und sexuelle Gewalt gegen Kinder; davon sind keine Gesellschaftsschicht und kein Berufszweig ausgenommen. Es gibt die Erstellung und Verwendung falscher Gutachten, wissentliches Vertuschen von Wahrheit, Erzwingung falscher Geständnisse, Bedrohung, Machtmissbrauch und Gewalt innerhalb dieses Umfelds.
Dass es sogar strukturelle Probleme in der Verwirklichung rechtsstaatlicher Prinzipien geben muss, wurde unter anderem daraus deutlich, dass selbst das Bundesverfassungsgericht nach einer großen NRW-Studie vor einigen Jahren über die Gerichtspraxis vernichtend urteilte, dass "in erheblichem Umfang" an Recht und Gesetz vorbei gehandelt würde.
Ein solches Umfeld benötigt offensichtlich grundlegende Veränderungen, um inneren Problemen wirksam zu begegnen.

Es wird dringend Zeit, dass Polizei, Justiz und Ministerien die Augen nicht länger davor verschließen, dass es erhebliche Probleme auch in den eigenen Reihen und Strukturen gibt.

 

02.09.2020: Sicherheitssoftware

Security Software made in Bochum: Quantum computers won't be successful! Interested? Mail us.
Schutz gegen Quantencomputer und Hackernetze
Nachdem wir seit Jahren unter Dauerbeschuss von Hack-Versuchen und sonstigen merkwürdigen Angriffen stehen, haben wir uns gefragt, wie wir uns und unsere potenziell angriffsfähigen Arbeitscomputer dagegen schützen können und wie ein entsprechender Schutz für andere auch sinnvoll sein könnte.

Um es aktuell zu beziffern: Unsere Webseiten werden momentan mit ca. 1200 Versuchen pro Woche attackiert, teils automatisiert, teils offensichtlich mit manuellen Versuchen. Bisher alles glücklicherweise erfolglos, seit vielen Jahren.

Die Webseiten sind wie in jedem Unternehmen oder auch jeder nichtkommerziellen Organisation ein wichtiger Teil, aber die Arbeitsdaten dahinter mit allen Details sind noch viel wichtiger und sensibler.
In Sachen Kinderschutz dürfte es sehr klar sein, dass die eigentlichen Arbeitsdaten im Netzwerk noch wesentlich vertraulicher sind als alles, was auf einer Webseite veröffentlicht wird und theoretisch gehackt werden könnte.
ju care Kinderhilfe hat seit Gründung sämtliche Daten maximal geschützt.

Großfirmen kennen natürlich schon seit Jahrzehnten das Problem, dass sie Ziele von IT-Angriffen sind.
Seit einiger Zeit sind aber auch mittlere und kleine Unternehmen (und auch Privatseiten) Ziele solcher Angriffe, um beispielsweise Daten für erpresserische Taten zu erbeuten oder auch einfach "nur" ein solches Netzwerk als Angriffs-Bot zu nutzen (ein Computer oder ein Netzwerk wird dazu missbraucht, andere Computer automatisiert anzugreifen oder sonstige Dinge zum Schaden anderer automatisiert durchzuführen).

Ganz besonders scheint aber auch ein Interesse daran zu bestehen, wenn selbst kleine Organisationen wie wir politisch aktiv sind mit Zielen, die nicht jedem mit Interesse an maximalem eigenen Profit oder Machteinfluss gefallen:
Einsatz gegen Waffentypen, die hauptsächlich Zivilisten töten oder verstümmeln (->Streumunition), Einsatz für Menschenrechte allgemein.
Seit den Veröffentlichungen gegen Streumunition verzeichnen wir deutlich mehr Angriffe auf den Webseiten, besonders von Servern aus den USA.

Für sämtliche Online-Datenspeicherungen haben wir deswegen nach einigen Monaten intensiver Arbeit ein System entwickelt, das jedes Datenarchiv auch gegen Parallel-/Hochleistungsrechner, Distributed Computing und sogar Quantencomputer unangreifbar macht.

Der Einsatz für Menschenrechte, für Frieden in der Welt sowie für alle in der UN-Menschenrechtskonvention vereinbarten Grundlagen sollen unangreifbar bleiben, auch wenn das momentanen Machthabern in irgendwelchen Staaten gerade nicht passen sollte.
Menschenrechte sind nicht Spielball irgendwelcher gerade agierender Politiker, sie sollten Grundlage für jede Gesellschaft sein.
Das Software-Tool, das wir entwickelt haben, soll und kann dazu beitragen, diese Grundlagen zu schützen.

Sie haben als Unternehmen für Cybersecurity Interesse an diesem von uns entwickelten Tool?
Dann schreiben Sie uns gerne eine Mail!

 

31.08.2020: Bessere Stadtplanung: Mehr Lebensqualität für Kinder

Heiße Sommer, Hitzestau zwischen Gebäuden und Überschwemmungen bei stärkeren Regenfällen sind schon lange ein Problem in deutschen Städten. Trotzdem haben Stadtplaner, Architektenbüros und Verantwortliche in Politik und Wirtschaft diese Schwierigkeiten lange Zeit weiter ignoriert. Erst jetzt im Zuge des gewachsenen Bewusstseins für die mehr als überfällige Notwendigkeit einer deutlichen Änderung setzen PolitikerInnen auf "grüne Themen".

Anlässlich des vorbildlichen Projekts der Schulhofentsiegelung, das die Stadt Düsseldorf im Juni 2020 gestartet hat, möchten wir die Problematik der Versiegelung und fehlender Lebensqualität hier kurz skizzieren.

Stadtgestaltung Innenstadt Bochum: Versiegelung und kein GrünGemessen an der täglichen Realität sind die Kommunalwahlkampf-Behauptungen leider oft nur leere Phrasenhülsen:
"Wir pflanzen viel mehr Bäume als früher", "Wir gehen mit der Sammlung von Wasser anders um. Wir sind Schwammstadt. Wir saugen das Wasser auf und geben es langsam an die Natur, die Bäume in der Innenstadt, weiter."
Diese Aussagen des Bochumer Oberbürgermeisters als Kommunalwahlkandidaten im ->WDR-Interview sind wohl eher wahlkampfmotivierte Wunschträume als tatsächliche Realität. Bäume in der Innenstadt? Das wäre schön, denn die Aufenthaltsqualität würde sich durch verfügbaren Schatten, mehr Grün, weniger Beton und Fassaden und bessere Luft deutlich erhöhen.
(Foto 1 rechts: Innenstadt Bochum, Dr.-Ruer-Platz. Die tatsächliche Stadtgestaltung ist wenig einladend)

In der (theoretischen) Stadtplanung spielt die Versiegelung von Flächen eigentlich schon lange eine wichtige Rolle, wird aber immer wieder durch unterschiedliche Interessen verdrängt und durch "Ausnahmen" sehr problematisch.
"Man merkt deutlich, dass die Innenstadt Bochums nicht für Menschen entworfen wurde, sondern für motorisierten Verkehr und Märkte", sagt Matthis Jungjohann (stud. B.A. Stadtplanung). "Für Stadtplaner ein absolutes Horrorszenario. Überall versiegelte Flächen und kaum Grün."

[Weiterlesen, mit weiteren Fotos]

 

19.06.2020: Kindesmissbrauch ein Strafmaßproblem?
Ein kleiner Realitätscheck

Passwort im FadenkreuzStrafmaße, TeraBytes von Daten, Ermittlerbefugnisse und möglicherweise die nächste Legislaturperiode.
Wenn man einigen PolitikerInnen und AkteurInnen (auch AktivistInnen mit Petitionen) der letzten Monate zuhört, würde sich Kindesmissbrauch bald wegen höherer Strafmaße, die derzeit gefordert werden, sofort wesentlich verringern.

Im Gegensatz dazu äußern sich Experten zu erwarteten Folgen in Bezug auf Strafmaßverschärfungen ganz anders und sehen keinen effizienten Nutzen in solchen Forderungen.

Unabhängig davon, wer diese Forderungen zu höheren Strafmaßen stellt, sieht die Realität doch offenbar ganz anders aus:
TäterInnen, die sehr wohl um auch hohe Strafen wussten (derzeit sind 15 Jahre Strafzeit + prinzipiell unbefristeter Sicherungsverwahrung möglich), ließen sich davon eben nicht abschrecken und begingen diese Taten trotzdem.
Als Beispiel: Der mutmaßliche Haupttäter des Falls in Münster, 2020. Offenbar gut geplant, mit hohem Interesse, die Taten zu verheimlichen und gut zu verbergen, mutmaßlich in Komplizenschaft mit anderen.
Ein Einzelfall mit extrem neuer Technik und neuen Methoden? Eben nicht.

Es geht um den effektiven Schutz von Kindern gegen sexuellen Missbrauch, und so war auch die eigentliche Debatte im Bundestag im Rahmen einer "Aktuellen Stunde" am 18.06.2020 geplant, mit der Überschrift: "Sexuellen Missbrauch effektiv bekämpfen – Kinderschutz ausweiten und Prävention stärken".
Dabei gab es innerhalb der Debatte gute wie auch reichlich fehlgeleitete Beiträge, aber insgesamt fehlte leider ein fraktionsübergreifendes Engagement zu einer glasklaren Kinderschutzpolitik, wie es auch im Fall von Kinderrechten bisher war. Zurecht wurde dabei von mehreren Fraktionen die blockierende Haltung der Union kritisiert.

Eine Übersicht mit Faktencheck und Stellungnahme zu geäußerten Ansichten
aus Politik, Polizei, Nachrichten und Fernsehen:
[Weiterlesen...]

 

22.05.2020: Solidarität?
Wenn das Management unter "Solidarität" nur Wirtschaftszahlen versteht
— Ein kritischer Kommentar

Die "WIR"-Mottos scheinen momentan in der Hand von Marketing und Stadtpolitik etwas arg strapaziert zu werden, wenn man sich Zeitungsbeiträge, SocialMedia und Radiobeiträge ansieht.
Es wird dabei für Solidarität geworben: "Hier, wo das WiR noch zählt" (Stadt Bochum)(1), "eine Chance auf ein WIR" (Radio Bochum)(2), "#wirhaltenzusammen - Zeit für mich" (WAZ)(3) und so weiter. Es wurde an vielen Stellen um Einsendung von Beiträgen, Ideen und Tipps gebeten für Möglichkeiten, die schwierige Zeit besser zu überstehen und Problemen zu begegnen.

Leider sehen diese WIR-Mottoumsetzungen eher nach einem WIRus aus, der auf die eigene Vermehrung setzt, wenn man das mal so überspitzt kommentieren darf. So fällt der Stadt Bochum nichts Besseres ein, als mit über einer Million Aufklebern(4) dieses "WiR"-Logos darauf zu hoffen, dass den BürgerInnen dadurch ein solidarisches Gefühl beigebracht werden kann. Verteilt in der Stadtspiegel-Ausgabe landet mit Sicherheit der allergrößte Teil dieser Aufkleber im Müll — allerdings nicht im Altpapier, da es ein beschichteter Spezialträger ist.
Neben der fragwürdigen Wirkung solcher Aufkleber, der Verschwendung von Finanzen für eine so teure Aktion und der dämlichen Umweltbelastung wäre es doch viel solidarischer und sinnvoller gewesen, eine bedruckte Beilage gleicher Größe zu verteilen, die eine Auflistung mit gesammelten Tipps für kostenfreie Hilfestellungen enthält, die gerade Familien und Menschen mit Finanznöten durch die Coronakrise benötigen.
Da diese WiR-Aktion aber nur den lokalen Handel im Blick hat, bleibt der Begriff "Solidarität" leider auf die eigenen Finanzinteressen begrenzt. Solidarität mit den Problemen der BürgerInnen? Fehlanzeige.
Und statt vergünstigter oder kostenfreier Fahrten mit ÖPNV wird das Parken mit einem Auto in der Innenstadt bezuschusst. Perfekt.

Ähnlich sieht es bei den "Wir"-Aktionen der WAZ, Radio Bochum und anderer Medien aus. Nirgendwo gibt es wirklich eine nette Auflistung von gesammelten Tipps, Links zu kostenfreien und sinnvollen Hilfen oder ähnlichen Hilfestellungen, selbst wenn die Sonderseite der WAZ so etwas verspricht. Dort wird dann auf WAZ-eigene Berichte verlinkt, die nahezu alle nur über ein bezahltes Abonnement erreichbar sind.

Dieses Denken, das mit "WIR" eigentlich nur auf die Sicherung der eigenen Finanzen gezielt wird und es gar nichts mit echter Solidarität zu tun hat, betrifft leider auch solche Stellen wie das Familienforum Ruhr, das sich sogar eingereichte und erfolgreich umgesetzte Tipps für kostenpflichtige Familienkurse noch von denen bezahlen lässt, die die Ideengeber waren(5): Man darf dann diesen Kurs um 50% reduziert buchen.

Fazit:
Dass Solidarität erst einmal nicht bedeutet, sich selbst das Konto und das politische Ansehen zu verbessern, müssen wohl die Marketingexperten und PolitikerInnen noch begreifen.

(OJ)

_____________
Quellenangaben:

(1) Stadt Bochum, 10-Punkte-Plan, SocialMedia-Aktionen auf Instagram, Twitter, Facebook, WhatsApp, Webseite (wodaswirnochzaehlt.de). Bericht im Stadtspiegel vom 13.05.2020. Die hier verwendete Logografik ist satirisch abgewandelt und nicht das offizielle Logo der Aktion der Stadt Bochum. ju care Kinderhilfe erhebt keinen Copyright-Anspruch auf dieses Logo, auch nicht auf die abgewandelte und hier verwendete Grafik.

(2) Radio Bochum, Aktion "WIR statt VIRus" (radiobochum.de/artikel/wir-statt-virus-543016.html)

(3) WAZ-Sonderseite zur Aktion #wirhaltenzusammen (waz.de/thema/wirhaltenzusammen/zeit-fuer-mich)

(4) Der Stadtspiegel Bochum (Auflage laut eigenen Angaben 140.650) enthielt am 16.05.2020 einen Aufkleberbogen mit je 8 Stickern des WiR-Logos in unterschiedlicher Größe und Design. Daraus ergibt sich eine Gesamtanzahl von rund 1.125 Millionen beschichteten Aufklebern

(5) E-Mail-Newsletter des Familienforum Ruhrgebiet vom 28.04.2020

 

08.05.2020: Verbot von Konversionsbehandlungen

Sie nennen sich "Kinder Gottes", predigen von Liebe, Annahme und tragender Gemeinschaft, aber treiben Menschen mit nicht-heterosexueller Orientierung in Pseudotherapien oder an den seelischen Rand: Evangelikale Kreise mit konserverativer Ausrichtung.
Mit diesen Konversionstherapien ist jetzt glücklicherweise Schluss. Die Bundesregierung hat am 07.05.2020 ein Gesetz zum Verbot von Konversionsbehandlungen beschlossen, das solche gefährlichen und belastenden Behandlungen verbietet, ebenfalls ist das Anbieten, Bewerben und Vermitteln verboten.

Es ist aus unserer Sicht sehr erfreulich, dass diese Gesetzesänderung beschlossen wurde und damit in diesem Bereich des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen ein wichtiger Baustein zu einer geschützten Entwicklung beigetragen wird. Eine Erhöhung der wirksamen, grundsätzlichen Altersgrenze sollte dabei auch aus unserer Überzeugung (wie im Beschlussverfahren zurecht angeregt) auf 26 Jahre erfolgen, da gerade in diesen konservativen Kreisen das Finden einer eigenen, sicheren und selbstkritischen Position häufig erst nach Erreichen der Volljährigkeit stattfindet und die Beeinflussungen durch Familie und Gemeinde sehr intensiv sein können, wie wir es selbst erlebt haben.

Du bist gut, so wie du bist — Es bleibt zu hoffen, dass auch konservative und evangelikale Kreise die Vielfalt des Lebens annehmen können, statt sie zu bekämpfen und eine Bedrohung darin sehen, die es nicht gibt.

Weitere Quellen:

Deutscher Bundestag: Bundestag verbietet Therapien zur „Heilung“ von Homosexualität

WDR: Wenn Schwule "umgepolt" werden sollen

07.04.2020: Vielseitige Maßnahmen und Zusammenarbeit

Die vielen unterschiedlichen Ideen, Lösungsansätze und die Bereitschaft Vieler im Einsatz gegen Corona haben in den letzten Wochen gezeigt, dass ein starker Zusammenhalt da ist und viele Menschen jeweils ihren Beitrag leisten.
Neben dem großartigen Einsatz helfender Menschen gibt es auch kreative Ideen und technische Entwicklungen zur provisorischen Lösung von Materialknappheit. Allen, die ihren Teil dazu beitragen, für die Gemeinschaft da zu sein, möchten wir ein herzliches "Danke" sagen!

Zur Risikominimierung tragen auch Behörden mit wichtigen Änderungen bei. So hat beispielsweise der Kampfmittelräumdienst NRW die aktive Suche nach Blindgängern bereits Mitte März eingestellt, wie wir im Austausch mit der Bezirksregierung Düsseldorf erfahren haben.
Die Durchführung von Bauvorhaben ist im Ruhrgebiet wegen der nicht zu vernachlässigenden Zahl von Altlasten mit der Suche nach Blindgängern verbunden. Eine Evakuierung rund um einen Bombenfund stellt derzeit aber ein extrem hohes Risiko für alle Beteiligten dar, neben dem noch höheren logistischen Aufwand und der finanziellen Belastung, die so eine Situation ohne die aktuelle Pandemielage darstellen würde.
Die Entscheidung des Kampfmittelräumdienstes zur momentanen Pausierung ist ein ganz wichtiger Teil, weitere Infektionsherde und Belastungsmomente zu vermeiden.
Die Wirksamkeit dieser Entscheidung hängt allerdings auch davon ab, dass Träger der Bauvorhaben momentan auf solche kritischen Phasen verzichten, die eventuell zu einem Blindgängerfund führen könnten, um damit die Bevölkerung und Fachleute zu schützen.

Der Kampf gegen die Neuinfektionen ist eine gemeinsame Sache — viele Einzelne haben dabei eine Chance, ein Multiplikator in der Gesellschaft zu sein und dazu beizutragen, die Pandemie zurückzudrängen.
Ein großer Dank gilt allen denjenigen, die sich für eine Minimierung des Risikos einsetzen, da, wo sie gerade sind.

02.04.2020: Rechenleistung gegen Corona

Integrierter Schaltkreis und SMD-Komponenten auf einer ComputerplatineMit unserer Computerhardware unterstützen wir seit einigen Tagen die Simulationsprozesse, die bei Folding@home zur Gewinnung neuer Erkenntnisse gegen COVID-19 durchgeführt werden. Über eine einfach zu installierende Software können die Rechenleistungen von Grafikkarte und CPU genutzt werden, um jeweils kleine Einheiten der Simulation zu berechnen und das Ergebnis der Forschung zur Verfügung zu stellen.
Der Computer kann dabei wie gewohnt ganz normal genutzt werden!

Mittlerweile erreichte das Projekt am 27.03.2020 durch den Beitrag vieler einzelner Computer laut eigenen Angaben eine Gesamtrechenleistung von 1.55 ExaFLOPS (1.55 x 1018 Gleitkommaberechnungen pro Sekunde), eine Leistung, die ein Vielfaches der Gesamtrechenkapazität aktueller Hochleistungsrechenzentren darstellt.
Mit dieser Hilfe konnten bereits Erfolge in kürzester Zeit erzielt werden, und darauf aufbauend wurden danach neue Simulationsprozesse bereits gestartet.

Die Vernetzung von Computerleistung ist über Folding@home und dem technisch gleichartig basierenden Projekt BOINC (Berkeley Open Infrastructure for Network Computing) ein wichtiger Teil der Forschung im Kampf gegen verschiedene Krankheiten.
Das Team ju care Kinderhilfe hat in der Vergangenheit bereits im Einsatz gegen Krebserkrankungen bei Kindern Rechenleistung zur Verfügung gestellt. Die aktuell sehr dringenden Maßnahmen rund um das Coronavirus wegen der weltweilt erheblichen Auswirkungen waren ohne Frage ein Grund, die Rechenleistungen erneut für die wissenschaftlichen Projekte zur Verfügung zu stellen.

Mitmachen? Hier kannst du deine GTX-Grafikkarte und andere Hardware zur Verfügung stellen:
StartFolding@home

>>>UPDATE 17.04.2020: Contributed >1.700.000 calculating points against COVID-19 disease. We will keep on fighting :-)

© Foto: ju care Kinderhilfe.
Integrierter Schaltkreis und SMD-Komponenten auf einem PC-Mainboard

Quellen:
Folding@home
Gamer gegen Corona: Das können Gamer gegen das Corona-Virus tun
Crowdsourced supercomputing: Washington University School of Medicine in St. Louis,
ZDF.de:
Mit Supercomputern gegen das Coronavirus

28.03.2020: Tipps für Familien während Corona-Zeit

Besonders in dieser schwierigen Isolationszeit sind Ideen und Tipps für Familien mit jüngeren Kindern ganz praktisch. Verbände, Kinder- und Jugendeinrichtungen haben auf verschiedenen Seiten zu unterschiedlichen Bereichen etwas veröffentlicht, wir stellen hier ein paar Dinge zusammen.
Ein Mädchen bemalt einen netten Bären aus PapierGerne können Sie uns weitere Ideen-Sammlungen schicken, die wir dann hier in die Übersicht einbringen können!

• Das Coronavirus kinderleicht erklärt
Auf YouTube hat die Stadt Wien ein kleines —>Video veröffentlicht, das das Coronavirus sehr verständlich für Kinder erklärt.
Detaillierte Informationen finden Sie auf der —>Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

• Witzige, hübsche Bastelideen, Aktionsvorschläge
Nette Bastelideen und auch Vorschläge für junge Jugendliche hat die Stiftung Lesen auf einer —>Sonderseite zusammengetragen.

• Sport und Bewegung auch in Coronazeiten
Der Berliner Basketballverein unterhält einen beliebten YouTube-Kanal mit zahlreichen Videos zu Sportaktivitäten, die zu Hause funktionieren. Fitness für Kinder und Jugendliche: —>ALBA Sportstunde

• Bücher lesen
Viel ruhige Zeit ist natürlich auch ideal, um neue Bücher zu entdecken und in anderen Welten abzutauchen!
Dabei gibt es auch die Möglichkeit, über Systeme wie die "Onleihe" elektronische Bücher Ihrer öffentlichen Bibliothek auszuleihen. Hier finden Sie —>Ihre Onleihe bundesweit
Wenn Sie Jugendfantasy mögen, ist vielleicht auch die —>Jugendfantasy-Trilogie von Oliver Jungjohann eine Entdeckung wert. Die Trilogie gibt es sowohl als E-Book als auch in Printausgabe. Diese Buchreihe eignet sich auch für jüngere LeserInnen (ab ca. 9-12, Leseinteressensalter bis 99) und erhielt Schulempfehlungen. Durch den Verkauf wird übrigens auch unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützt :-)

(Foto: ju care Kinderhilfe für UNICEF)

18.03.2020: Update Corona-Virus / Aufgaben ju care Kinderhilfe

Während Corona-Pandemie: Aufgaben ju care KinderhilfeIm Zusammenhang mit der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus sind natürlich alle Projekte, die persönliche Kontaktsituationen mit anderen Menschen bedeuten würden, pausiert. Jede nicht notwendige Kontaktsituation muss unbedingt im Interesse des Schutzes von Risikogruppen und zur Aufrechterhaltung des medizinischen Versorgungssystems vermieden werden.

Gerne sind wir aber weiterhin für euch da,
für alle denkbaren Hilfen, die zum Beispiel per Mail oder Chat möglich sind!
Unsere Beratungshilfen oder auch "einfach nur ein offenes Ohr" bleiben weiterhin ganz uneingeschränkt bestehen! Egal, ob es sich um persönliche Sorgen dreht, um Ratschläge zum Umgang mit Kindern in dieser Sondersituation, um kleine Hilfen im Schulbereich oder um Beratungshilfen bei Misshandlung oder Missbrauch.

+++ Hilfen in Notsituationen sind weiterhin möglich, wir sind aktuell nicht infiziert und stehen nicht unter Quarantäne

Unsere Kontaktmöglichkeiten, die auch anonym nutzbar sind:

E-Mail (auch verschlüsselt): team [at] jucare.de
Telegram-App
(auch verschlüsselt): @Oliver_Jungjohann
Threema-App: 83WMATV3
Instagram: Oliver Jungjohann
(
Achtung: Instagram ist nicht anonym und ist Teil des Facebook-Netzwerks. Jeder kann Oliver Jungjohann auch ohne Freundschaftsanfrage dort schreiben, die Nachrichten werden alle gelesen, aber Fake-/Spam-Profile und unangebrachte Profile werden gesperrt. Das Instagram-Profil von Oliver Jungjohann ist ein allgemeines Profil mit Beiträgen aus der ehrenamtlichen Arbeit, aus der Arbeit als Buchautor und Verleger sowie aus den persönlichen Erlebnissen)
Die kostenlose App Telegram läuft auch via PC oder Webbrowser, eine Weitergabe der Handynummer an uns ist dabei nicht notwendig. Eine parallele Nutzung von Telegram mit einem Smartphone und dem PC ist sehr praktisch, besonders bei längeren Texten. Außerdem kann Telegram auch ohne Smartphone genutzt werden, wenn man ein Handy hat, das nur SMS beherrscht.

Fax: 0234-9341811 (Fax ohne Rufnummeridentifizierung wird aus Spamschutz automatisch geblockt)

Brief: Jedes Schreiben wird natürlich umgehend bearbeitet!
Adresse: ju care Kinderhilfe
Wasserstr. 467D
44795 Bochum

Telefon: Wegen der verschiedenen ehrenamtlichen und beruflichen Aufgaben sind wir nur selten telefonisch erreichbar. Eine Beratung per Telefon bieten wir daher prinzipiell nicht an. Bitte nutzen Sie möglichst den Weg via E-Mail oder Chat. Vielen Dank!
Rufnummern ohne Kennung werden vom Telefonsystem automatisch geblockt (Spamschutz).

WhatsApp, Facebook:
Da die Apps WhatsApp und Facebook Dateneingaben auch im Messengerbereich auswerten haben wir vor einiger Zeit beschlossen, keine WhatsApp- und Facebook-App zu nutzen. Wir hatten dort Profile und Seiten, sind aber aufgrund der Datenschutz-Verletzungen durch den Konzern zu der Entscheidung gelangt, WhatsApp und Facebook zu löschen und nicht wieder zu nutzen. Es darf einfach nicht sein, dass private Gedanken und Gefühle gerade auch in Problemsituationen an Unternehmen verkauft werden, um damit Profit zu generieren.

17.02.2020: Videos ohne Flash abspielbar

Eine lange überfällige Verbesserung haben wir am Wochenende auf unseren Webseiten realisiert. Unsere Multimediainhalte sind jetzt endlich ohne die seit geraumer Zeit veralteten und fehlerhaften Flash-Plugins auf modernen Browsern durch die Nutzung von HTML5 abspielbar.
Das betrifft hauptsächlich die Videos aus unserem Themenbereich Streubomben.
Auch unser Jubiläumsvideo 15 Jahre ju care Kinderhilfe ist jetzt ohne YouTube in hoher Qualität (HD) direkt über unsere Server erreichbar.

14.02.2020: Versuchsstrafbarkeit Cybergrooming beschlossen

Die Gesetzesänderung zur Strafbarkeit des Versuchs des Cybergrooming wurde mit Mehrheit des Bundestages beschlossen.
ju care Kinderhilfe begrüßt diese Änderung, die auch den gezielten Versuch einer Anbahnung von Kontakten zu Kindern im Internet zu sexuellen Zwecken unter Strafe stellt.
Eine weitere Gesetzesänderung wurde ebenfalls beschlossen, die verdeckten Ermittlern mit computergenerierten Medien eine sehr sinnvolle Möglichkeit zur Strafverfolgung und ermittelnden Recherche an die Hand gibt.

Derzeit befinden sich weitere Gesetzentwürfe in der Beratung, die aus Sicht von ju care Kinderhilfe gefährlich schädigende Bereiche in der vorliegenden Version außer Acht lassen. Eine weitere Korrektur wird hier bis zur endgültigen Beschlussfassung hoffentlich noch erfolgen, damit Gesetzesänderungen nicht zum Schaden, sondern zum effektiven Schutz besonders für Kinder und Jugendliche entwickelt werden.

05.02.2020: Neugestaltung Website

Unsere Website hat dringend eine Neugestaltung nötig, um auch auf Mobilgeräten gut sichtbar und bedienbar zu sein. Aus Zeitgründen haben wir diese Aufgabe bisher verschoben, werden aber jetzt innerhalb der nächsten Monaten die neue Version entwickeln.
Ein "Standardpaket" kommt für uns dabei nicht in Frage, da wir den Sicherheitsstandard beibehalten wollen und keine Sicherheitslücken in Baukastensystemen riskieren möchten. Hintergrund sind die seit Jahren durchgeführten Hackversuche aus mehreren Ländern gegen unsere Webseiten. Jede Organisation und jedes Unternehmen wird damit wohl Erfahrungen haben, und so sind wir davon auch nicht verschont geblieben. Durch Einsatz entsprechend guter Technik und Vermeidung von Sicherheitslücken sind bisher alle Hackversuche erfolglos geblieben, das soll auch so bleiben.
Deswegen bitten wir um ein wenig Geduld, bis die Mobilversion endlich da ist.
Vielen Dank!

01.02.2020: Trump erlaubt geächtete Landminen

Entgegen der internationalen Ächtung und eines Verbotes von Antipersonenminen in 164 Ländern hat US-Präsident Trump das Verbot aufgehoben und den US-Streitkräften den unbegrenzten Einsatz dieser Waffen erlaubt.

Es handelt sich dabei um Waffen, die seit langer Zeit auch nach Ende von Konflikten Zivilisten bedrohen und zu vielen Todesfällen und schweren Verletzungen Unschuldiger geführt hat, darunter auch viele Kinder. Die große Mehrheit der Regierungen und Militärführungen hat schon lange erkannt, dass diese Waffen aus humanitären und völkerrechtlichen Gründen nicht eingesetzt werden dürfen, aber auch wegen der Eigengefährdung und schwierigen Minenräumung nicht sinnvoll sind.

In den vergangenen Jahren sind Landminen laut Humans Rights Watch nur noch von Regierungen eingesetzt worden, die in Burma und Syrien Menschenrechte missachteten, sowie von bewaffneten Gruppierungen wie dem IS.

Ältere Meldungen siehe Archiv.

Themenübersicht News-Seite


Impressum:

ju care Kinderhilfe GbR / Oliver Jungjohann und Birgit Jungjohann • Wasserstraße 467d • 44795 Bochum • Deutschland.
Weitere Adressen auf unseren Kontaktseiten
© ju care Kinderhilfe

Datenschutz, Copyright und Links: ausführliche Hinweise